Damit stoßen wir eine Transformation der Versorgung an!
Damit stoßen wir eine Transformation der Versorgung an!
Bevor es die Hochschule für Gesellschaftsgestaltung und unseren Studi-Verein nach Koblenz verschlagen hat, waren wir in Bernkastel-Kues und Mülheim an der Mosel beheimatet. In einer ehemaligen Jugendherberge in Bernkastel-Kues und anschließend in einer Pension in Mülheim an der Mosel fand der Großteil unseres Lebens außerhalb der Seminare statt: Hier haben wir während der Blockwochen gelebt, gemeinsam aus regionalem Bio-Gemüse von Hof Breit gekocht, über Seminarinhalte diskutiert und gemeinsam Veranstaltungen und Aktionen geplant. Außerhalb der Stoßzeiten des Hochschulbetriebs haben wir Initiativen und Vereinen unsere Türen für Tagungen und Seminare geöffnet.
Die Verteilung dieser Aufgaben hat in unserer “150-köpfigen-WG” für jede Menge Gesprächsstoff gesorgt und tut dies noch immer. Geeinigt haben wir uns derzeit auf ein Care-Konzept, in dem wir zu festen Zeiten gemeinsam anpacken – Wäsche waschen, kochen oder wischen – so macht es am meisten Spaß! Ab und an finden ergänzende “Care-Partys” statt, wo mit Musik, Toilettenreiniger und Wischmobb die Bäder auf Hochglanz gebracht werden.
Und dennoch, die Aushandlungsprozesse zwischen den unterschiedlichen Bedürfnissen nach Sauberkeit, Entspannung nach dem Seminar und Verantwortungsgefühl halten an und so sind Fragen nach Care-Arbeit nicht nur in unseren Seminaren, sondern auch in unserem Zusammenleben – wie in wohl fast jeder WG – ein Dauerbrenner.
Das war unsere Suche nach einem Studierendenhaus in Koblenz: dem Quartier von Morgen.
In folgendem Video stellen wir unsere Projekt-Idee für das Quartier von Morgen in Koblenz vor: